Atomkraftwerke Isar 1 und 2 bis 2040 verschwunden

16. April 2024 , 06:38 Uhr
In rund 16 Jahren soll buchstäblich Gras über die Atomkraft im Landkreis Landshut wachsen.
Der Plan:
Bis 2040 ist von den Atomkraftwerken Isar 1 und 2 bei Essenbach nichts mehr zu sehen.
Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.
Über 1000 Menschen sind auf dem Kraftwerksgelände mit der Demontage beschäftigt.
Im Maschinenhaus von Isar 1 steht ein Zerlegezentrum mit einer Großbandsäge errichtet.
Die zerkleinert  tonnenschwere Teile, die danach dekontaminiert werden.
Laut der Betriebsleitung verlässt kein Material das Gelände, das die Gesundheit gefährdet.
Beim Rückbau der beiden Atomkraftwerke arbeiten sich die Beschäftigten von innen nach außen.
Die bekannte Silhoutette bleibt also noch eine ganze Weile erhalten.
Erst im Jahr 2039 sollen die Kühltürme und Schornsteine von Isar 1 und 2 gesprengt werden.

Insofern gehen die stellvertretenden Bürgermeister von Essenbach und Niederaichbach, Claus Schorn (CSU) und Jakob Sand (Freie Wähler), momentan davon aus, dass die Folge des Atomausstiegs für die Gemeinden erst auf lange Sicht spürbar werden dürften.

Die Frage sei: «Was kommt danach?»sagte Schorn. Wichtig sei aber zunächst, dass der Rückbau mit der gleichen Qualität und Sicherheit erfolge wie bisher der Betrieb der Anlage.
Es biete sich eine Nachnutzung im Bereich der Energieerzeugung oder -speicherung an, ergänzte Sand und verwies darauf, dass schnellstmöglich das Endlager Schacht Konrad fertiggestellt werden müsse.

Das könnte Dich auch interessieren

25.08.2026 Niederbayerische Finanzämter vor großer Reform Aus neun mach zwei: Das gilt für unsere Finanzämter in Niederbayern. Hier ist großes Aufräumen angesagt. Ab dem kommenden Jahr (2027) werden die neun Finanzämter zu zwei großen Ämtern zusammengelegt. Zu Niederbayern-Ost und Niederbayern-West. Die Ämter sollen größer, moderner und effizienter werden – und gleichzeitig besser mit dem Fachkräftemangel klarkommen. Trotz der Reform sollen bisherigen 25.08.2026 Artenvielfalt unter Wasser Fische fühlen sich bei uns pudelwohl. Niederbayern ist die fischartenreichste Region Deutschlands. Das zeigt eine Auswertung der Fachberatung für Fischerei des Bezirks. Mit die größte Vielfalt gibt´s in der Donau – 60 Fischarten leben hier. Die Frage ist nur: Wie lange noch. Über die Hälfte der heimischen Fischarten steht nämlich auf der roten Liste.   25.08.2026 Niederbayerischer Mittelstand spricht Klartext Ohne den Mittelstand geht gar nichts. Darum hat er einen wichtigen Job: Peter Erl, Chef der CSU-Mittelstandsunion Niederbayern. Jetzt ist er in Wallersdorf als Bezirkschef wiedergewählt worden. Mit Blick auf die Bundespolitik sagt der Niederbayer: Energiekosten runter, Bürokratie abbauen – und Arbeit muss sich wieder lohnen.   25.08.2026 Pellettpreise erwischen Hausbesitzer kalt Im Sommer machen viele Niederbayern den Keller voll – mit Pelletts. Weil während der warmen Monate die Preise relativ niedrig sind. In diesem Sommer werden aber viele Kunden kalt erwischt – Pelletts kosten mehr als normal. Unter anderen wegen der Energiepreise. Experten raten trotzdem jetzt zum Kauf – denn die Preise werden wohl weiter steigen.