Ein ICE, eine Axt – und Minuten, die das Leben vieler Fahrgäste verändert haben.
Nach dem Axt-Angriff bei Straßkirchen sind heute (10.7.26) in dem Prozess vor dem Landgericht Regensburg die Plädoyers gehalten worden.
Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage sind sich einig:
Der 21 Jahre alte Syrer soll dauerhaft in die Psychiatrie.
Wegen einer psychischen Erkrankung gilt er als schuldunfähig.
Zu Prozessbeginn berichteten die Opfer, wie sehr sie das Geschehen bis heute psychisch und auch physisch belastet.
Diese schwerwiegenden Folgen würdigten Staatsanwalt, Verteidiger und Nebenklage-Vertreter in ihren Plädoyers.
Für die Geschädigten bleibe die Erfahrung, dass sie ohne jeden Anlass in ein Geschehen gezogen wurden, das sie ihr Leben hätte kosten können, sagte etwa der Anwalt der damals verletzten Mutter.
Der Verteidiger unterstrich, sein Mandant bereue die Tat und sei selbst erschrocken davon, welche Auswirkungen sie auf die Geschädigten habe.
Am 20. Juli soll das Urteil fallen.