Eine Geburt auf dem „Storchenparkplatz“.
Klingt unglaublich, ist aber in Landshut passiert.
Es geht alles ganz schnell:
Hochschwanger und mit Wehen fährt eine Freundin Isabella aus Ergoldsbach zum Krankenhaus Landshut-Achdorf.
Schon im Josef-Deimer-Tunnel wird die Lage kritisch:
Die Fruchtblase ist längst geplatzt und auch das Köpfchen des Babys ist schon zu spüren.
In letzter Sekunde erreichen die beiden Frauen den sogenannten „Storchenparkplatz“ vor der Notaufnahme.
Blitzschnell eilen dann Ärzte und eine Hebamme zu dem Auto.
Und hier kommt der kleine Emilian auf die Welt.
Dem Bub geht´s gut, Mutter und Vater sind happy.
Die außergewöhnliche Geburt von Emilian Preuß war dabei nicht der erste Einsatz des vor wenigen Monaten auf Initiative der Hebammen des Krankenhauses Landshut-Achdorf geschaffenen Storchenparkplatzes, aber sicher der bislang besonderste.
Der Parkplatz befindet sich unmittelbar vor der Notaufnahme, kann somit von der Wernstorferstraße her angefahren werden und wird für Sondersituationen in Zusammenhang mit Geburten vorgehalten.
Werdende Mütter erreichen so einen wertvollen Zeitvorteil gegenüber der regulären Parkplatzssuche und eine sichere und schnelle Ankunft im Kreißsaals ist gewährleistet.
Das entsprechende Fahrzeug ist jedoch sodann nach spätestens 30 Minuten von einer Begleitperson auf einen regulären Parkplatz umzustellen.