"Bewaffneter Irrer" ist nur eine "Ente"

23. Oktober 2019 , 05:36 Uhr

Die Bewohner von Moosthenning wundern sich gestern Nachmittag:
Überall Polizei.
Ein Geschwisterpaar hat den Großeinsatz ausgelöst.
Die acht und zehn Jahre alten Kinder haben erzählt, dass ein Mann mit Sturmhaube in die Wohnung eingedrungen ist.
Der Einbrecher packt den Buben, schlägt seinen Kopf gegen eine Glastür, die dadurch kaputt geht, sagen die Kinder bei der Vernehmung.
Während die Befragung läuft, suchen mehrere Streifen den Täter.
Aber die Ermittler entdecken schnell erste Ungereimtheiten.
Dann kommt raus:
Alles ist nur erfunden:
Beim Fangen spielen ist der zehnjährige Bub durch die Glastür gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt.

Schnell hatte sich allerdings bereits vorher im Internet bzw. in diversen Chat-Gruppen das Gerücht verbreitet, dass angeblich in Mengkofen ein bewaffneter Irrer herumlaufen würde, der bereits  einen 10-Jährigen angegriffen habe, was sich bekanntlich als „Ente“ herausstellte.
Die Polizei bittet daher, entsprechende „Ereignisse“ nur dann in den sozialen Netzwerken zu verbreiten, wenn diese definitiv aus gesicherten Quellen bzw. von der Polizei stammen.

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