Der Landrat von Landshut befürchtet ein „De-facto-Endlager“

19. April 2018 , 16:04 Uhr

Mitten in die Debatte um das Atommüllzwischenlager Niederaichbach platzt diese Meldung:Der Kraftwerksbetreiber Preussen Elektra will auf dem Gelände eine weitere Halle bauen, in der radioaktive Stoffe gelagert werden sollen.
Nämlich Abfall, der beim Rückbau der Atomkraftwerke Isar 1 und 2 entsteht.
Für den Bürgermeister von Niederaichbach, Josef Klaus, offenbar keine große Überraschung.
Er meint, es würden ja keine neuen radioaktiven Stoffe gelagert werden.
Der Abfall sei ja schon auf dem Gelände.

Ganz so entspannt sieht das der Landshuter Landrat Peter Dreier nicht.
Er sagt, bis jetzt hätten die Behörden vor Ort keine Kenntnisse über die Sicherheitsstandards.
Er kritisiert den mangelnden Informationsfluss.
Und Dreier befürchtet, dass sich das Gelände in Niederaichbach allmählich zu einem „De facto Endlager“ entwickelt.
Das werde man auf keinen Fall hinnehmen.
Eine Informationveranstaltung in der kommenden Woche mit dem zuständigen Staatssekretär werden die hiesigen Kommunalpolitiker sehr kritisch begleiten, so Dreier.

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