„Wir dachten, unser letztes Stündlein hätte geschlagen.“
Mit diesen Worten schildern Passagiere den Horrorflug von München nach Hanoi.
Am Samstag (15.8.26) hebt die Maschine im Erdinger Moos erst am Ende der Startbahn ab – und schießt dabei offenbar weit über das Bahnende hinaus.
Danach kreist die Boing fast zwei Stunden über München.
Die Passagiere müssen sich auf eine Notlandung vorbereiten.
Mit rauchendem Fahrwerk gelingt die Landung.
Die Passagiere werden unverletzt mit Bussen in das Flughafengebäude gebracht.
Die beschädigte Boeing blockiert erstmal die Start-und Landebahn und sorgt für Verspätungen.
Jetzt laufen die Untersuchungen.
„Das hätte einen Feuerball mit hunderten Todesopfern geben können, wenn die Piloten die Maschine nicht noch hochgezogen hätten», sagt Luftfahrt-Experte Heinrich Großbongardt.
Auch außerhalb des Flughafengeländes sind Menschen in Gefahr gewesen, stellt der Experte klar.