Gasflaschen gefunden: Evakuierungen in Landshut

15. März 2018 , 22:41 Uhr

Bei Bauarbeiten auf einem Gelände südlich der Oberndorferstraße 18 sind heute Nachmittag rund 30 alte Gasflaschen gefunden worden, weitere werden vermutet.
Ab morgen Früh sind dreitägige Evakuierungen nötig.

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und THW sind vor Ort.
Der Kampfmittelräumdienst hat mittlerweile entschieden, dass die Gasflaschen ab morgen Früh entsorgt werden müssen; bis dahin wird der Fundort bewacht. Eine Gefahr für Anwohner und Passanten besteht nicht.

Aus Sicherheitsgründen wurde aber entschieden, dass im Vorfeld der morgigen Entsorgung der Gasflaschen Anwohner im direkten Umfeld frühmorgens evakuiert werden müssen. Die Evakuirung dauert aufgrund der Menge an Gasflaschen bis voraussichtlich Montagmittag. Als Notunterkunft während des Zeitraums dient die Alte Weberei.
Betroffen sind ca. 137 Bewohner der nachfolgenden umliegenden Gebäude: Oberndorferstraße 13 bis 22 sowie 13a bis 23a. Busse stehen um 8.30 Uhr bereit. Bis dahin sollen die betroffenen Bewohner ihre Wohnungen verlassen haben. Kleidung, Medizin etc. sind für den dreitägigen Evakuierungszeitraum mitzunehmen. Die Stadt sorgt, soweit nötig, für Liegendtransporte. Feuerwehr und THW sind bereits dabei, diese Anwohner persönlich zu informieren.

Die notwendige Straßensperrung erfolgt ab morgen, 8.30 Uhr – der Verkehr, auch die betroffenen Stadtbuslinien, werden umgeleitet. Die Oberndorferstraße wird ab der Kreuzung Altdorfer Straße bzw. ab der Wirtschaftsschule stadteinwärts gesperrt. Auch der Fußgängerdurchgang zum Bahnhof Richtung Wolfgangsplatz wird ab 8.30 Uhr gesperrt.
Der Bahnverkehr läuft weiter. In die Sicherheitszone fällt auch der Pendlerparkplatz an der Oberndorferstraße, der in Höhe Hauptbahnhof ab morgen Früh bis zum Ende der Arbeiten ebenfalls gesperrt werden muss. Fahrzeuginhaber werden gebeten, ihre dort abgestellten Autos wenn möglich zu entfernen.

Der Schulunterricht in Grund- und Mittelschule St. Wolfgang sowie in der Berufsschule 2 kann dagegen plangemäß stattfinden.

Ab morgen, Freitag, 6.30 Uhr, wird für Rückfragen von Betroffenen ein Bürgertelefon unter den Nummern 0871/881380 und 881381 besetzt sein.

Das könnte Dich auch interessieren

25.08.2026 Niederbayerische Finanzämter vor großer Reform Aus neun mach zwei: Das gilt für unsere Finanzämter in Niederbayern. Hier ist großes Aufräumen angesagt. Ab dem kommenden Jahr (2027) werden die neun Finanzämter zu zwei großen Ämtern zusammengelegt. Zu Niederbayern-Ost und Niederbayern-West. Die Ämter sollen größer, moderner und effizienter werden – und gleichzeitig besser mit dem Fachkräftemangel klarkommen. Trotz der Reform sollen bisherigen 25.08.2026 Artenvielfalt unter Wasser Fische fühlen sich bei uns pudelwohl. Niederbayern ist die fischartenreichste Region Deutschlands. Das zeigt eine Auswertung der Fachberatung für Fischerei des Bezirks. Mit die größte Vielfalt gibt´s in der Donau – 60 Fischarten leben hier. Die Frage ist nur: Wie lange noch. Über die Hälfte der heimischen Fischarten steht nämlich auf der roten Liste.   25.08.2026 Teenager schwer verletzt - Autofahrer flüchtet Ein Auto kommt einem Jugendlichen im Landkreis Rottal-Inn gefährlich nah. Der 16-Jährige sieht bei Wurmannsquick darum keinen anderen Ausweg. Mit seinem Kleinkraftrad weicht er aus, kommt dabei von der Straße ab und überschlägt sich. Schwer verletzt bleibt der Teenager liegen. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht, weil das Auto einfach weitergefahren ist. 25.08.2026 Niederbayerischer Mittelstand spricht Klartext Ohne den Mittelstand geht gar nichts. Darum hat er einen wichtigen Job: Peter Erl, Chef der CSU-Mittelstandsunion Niederbayern. Jetzt ist er in Wallersdorf als Bezirkschef wiedergewählt worden. Mit Blick auf die Bundespolitik sagt der Niederbayer: Energiekosten runter, Bürokratie abbauen – und Arbeit muss sich wieder lohnen.