Innenminister fordert "Härte des Rechtsstaats"

03. Juni 2019 , 06:30 Uhr

Polizisten werden bespuckt, geschlagen und mit Fahrrädern beworfen – der Gewaltausbruch in einer niederbayerischen Asylunterkunft hat für Entsetzen gesorgt.
Mittlerweile sitzen drei der Randalierer aus Stephansposching im Gefängnis.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert eine harte Bestrafung und eine schnelle Abschiebung der Tatverdächtigen.
„Wer sich so aufführt, hat in unserem Land nichts zu suchen“, sagte Herrmann.
Die drei Gewalttäter hätten mit ihrem Verhalten gezeigt, dass sie keinen Schutz suchen.
„Die Täter dürfen hier nicht mit Nachsicht rechnen, sondern nur mit der vollen Härte des Rechtsstaats.“

Herrmann kündigte an, nach Abschluss der Gerichtsverfahren zwei bereits für Juli geplante Abschiebungen nach einer eventuell noch zu verbüßenden Haftstrafe unmittelbar zu
vollziehen.
Auch der dritte Täter, der erst im März einen Asylantrag gestellt habe und dessen Verfahren noch läuft, dürfe nach einer Bestrafung nicht mit einem weiteren Aufenthalt in Deutschland
rechnen.

Schon im Oktober war es in der Asylunterkunft Stephansposching zu Ausschreitungen gekommen.
Damals sollte eine Abschiebung durchgeführt werden.

Das könnte Dich auch interessieren

24.07.2026 Niederbayerische CSU-Legende wird 80 Kreistagsmitglied, Landtagsabgeordneter, Parteivorsitzender, Staatsminister. Erwin Huber hat in der Politik eine steile Karriere hingelegt. Dieses Wochenende feiert der Reisbacher runden Geburtstag. Am Sonntag  ( 26.7.26)wird er 80! Über Jahre prägt der Niederbayern die Politik im Freistaat mit. Auch im hohen Alter bleibt er aufgeweckt. Erst vergangenes Jahr schließt er ein Philisophie-Studium in München ab. Wir sagen schon jetzt: 24.07.2026 Nicht lustig: Unbekannte sabotieren Baustelle Hier hat der Spaß ein Loch. Tatort ist die A92 – der Baustellenbereich bei Dingolfing. Unbekannte schalten Warnleuchten aus, legen die Tempo 80-Schilder weg und verdrehen Baustellenbaken. Die Polizei spricht Klartext: Das ist kein Scherz und kann für Autofahrer lebensgefährlich werden. 23.07.2026 Knabbern unsere Kirchen am Hungertuch? Arm wie eine Kirchenmaus sind unsere Bistümer in der Region nicht. Aber einen Geldsegen gibt es auch nicht gerade. In den Miesen ist das Bistum Passau – in diesem Jahr wird mit einem Fehlbetrag von 1,6 Millionen Euro gerechnet. Immerhin ist das Minus deutlich kleiner als 2025. Das Bistum Regensburg rechnet für dieses Jahr mit 23.07.2026 Warnung vor liebestollen Rehen Wenn Liebe blind macht – bei unseren Rehen spielen gerade die Hormone verrückt. Jetzt in der Paarungszeit springen die Tiere gerne mal völlig überraschend auf die Straße. Die Jäger in Niederbayern warnen darum vor Wildunfällen. Nicht nur in Wäldern, sondern auch an Straßen, die durch Felder führen. Zahlen zeigen: Der Juli ist Hochrisiko-Monat. Und das