Mit einem 3D-Drucker lassen sich viele schöne Sachen herstellen.
Aber die Technik wird auch missbraucht.
In Landshut und im Kreis Kelheim durchsucht die Polizei darum eine Wohnung und ein Haus.
Ein junger Mann nutzt seinen 3-D-Drucker zur Waffenherstellung.
Bei den Durchsuchungen finden die Ermittler verschiedene Munitionsteile.
Der 21 Jahre alte Niederbayer sitzt jetzt erstmal in einer Fachklinik.
LKR. KELHEIM, LANDSHUT. Beamte der Polizeiinspektion Kelheim haben am vergangenen Freitag, 31.07.2026, eine Nebenwohnung in Landshut sowie das elterliche Anwesen eines 21-Jährigen im östlichen Landkreis Kelheim durchsucht.
Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 21-jährige Deutsche im Verdacht stehen, aus einem 3-D-Drucker Waffenteile hergestellt zu haben. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten neben zwei 3-D-Druckern auch mehrere Kurzwaffen-Hülsen sowie verschiedene Munitionsteile sicher.
Der 21-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Zustandes einstweilen in einer Fachklinik untergebracht. Die Ermittlungen, u. a. wegen Verstoßes nach dem Waffengesetz werden von der Kriminalpolizeiinspektion Landshut weitergeführt.