Es beginnt vor drei Jahren auf der A3 in Niederbayern:
Bei einer Kontrolle entdeckt die Polizei 55 Kilo Gold und eine halbe Million Euro.
Seitdem laufen intensive Ermittlungen – jetzt folgt der Schlag gegen eine internationale Goldschmuggler-Bande.
In Deutschland und den Niederlanden durchsucht die Polizei 40 Wohn-und Geschäftsräume – vor allem von Juwelieren.
Dabei werden drei Männer festgenommen.
Sie sollen mit Drogengeld Altgold gekauft, eingeschmolzen und in die Türkei gebracht haben.
Es geht um bis zu vier Tonnen Gold im Wert von 210 Millionen Euro!
Die Goldbarren sollen in der Türkei weiterverarbeitet oder zum Ankauf hochwertigen Goldschmucks verwendet worden sein.
Anschließend wurde die Auszahlung der Vermögenswerte an die Auftraggeber veranlasst, ein Teil des aufbereiteten Goldes soll auch wieder nach Deutschland gebracht und den beteiligten Juwelieren übergeben worden sein.
Die Bande soll die Geldwäschehandlungen als Dienstleistungen für Dritte – einem sogenannten Crime-as-a-Service – angeboten haben.