Sexueller Missbrauch? Bistum Passau zieht Priester ab

20. Juni 2023 , 07:40 Uhr

Die katholische Kirche und sexueller Missbrauch – ein offenbar endloses Thema.
Jetzt hat der Passauer Bischof einen Priester aus Niederbayern von seinen Aufgaben entbunden.
Dieser sei von Seelsorgeaufgaben und Gottesdienstfeiern entbunden.
Dabei handele es sich um eine «reine Vorsichtsmaßnahme» und nicht um eine «Strafe oder Vorverurteilung».

Der Geistliche soll im Jahr 2005 an einem Jugendlichen vergangen haben.
Nicht bei uns in Niederbayern, sondern im Bistum Augsburg.
Zuletzt hat der Priester aber im südlichen Landkreis Passau gearbeitet.
Über sexuelle Übergriffe des Geistlichen in Niederbayern ist nichts bekannt.

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Mit High-Tech an den Ort des Dreifachmords Heute (22.10.26) geht es im Deggendorfer Gerichtssaal an den Tatort. Im Prozess um den Dreifachmord von Zwiesel  kommt High Tech zum Einsatz. Mit einer Virtual-Reality-Brille besuchen die Prozessbeteiligten den Ort der Tragödie. So sollen sie sich ein Bild vom Tatort in dem Mehrfamilienhaus machen können. Angeklagt ist ein 39-Jähriger. Der Slowake soll zwei Frauen und 22.10.2026 Top-Auszeichnung für Landwirt aus Niederbayern Hier gibt´s keine Sauereien – auf dem Hof von Klaus-Peter Lichtinger. Der Niederbayer ist deutschlands bester Schweinehalter. Gestern Abend (21.10.26) bekommt der Landwirt aus der Nähe von Laberweinting den Titel verliehen. Für den CERES AWARD zeichnet eine Fachjury Landwirte in sieben Kategorien aus. Im Bereich „Schwein“ erhält Klaus-Peter Lichtinger den Preis für sein Pilotprojekt „Sauguat“. 21.10.2026 Mann mit Waffe in Simbach unterwegs? Im Morgenrauen herrscht in Simbach am Inn Alarmstufe rot. Gestern früh (21.10.26)  wählt ein Simbacher den Notruf und meldet eine Person mit Gewehr. Mehrere Streifenwagen rücken aus  – und wenig später ist der Mann gestellt. Er hat tatsächlich eine Waffe dabei. Aber es ist nur eine täuschend echt aussehende Softair-Waffe. Weil solche Waffen nicht in 21.10.2026 Heiße Nummer: Ansturm auf Krisenhotline in Niederbayern Sie haben immer ein offenes Ohr: Die Frauen und Männer vom Krisendienst Niederbayern. Rund um die Uhr sind sie da und helfen bei Problemen. Der Bedarf an Unterstützung wächst, zeigen die Zahlen der Leitstelle Niederbayern. Im Jahr 2021 haben etwa über 5000 Menschen bei der Krisenhotline angerufen. Ganz anders sieht es im vergangenen Jahr aus: